Geschichte

Die Geschichte des Schweinezuchtverbandes Baden-Württemberg e.V. (SZV) geht bis in das Jahr 1913 zurück. Damals wurde die erste Schweine-Züchtervereinigung auf Bezirksebene gegründet. Im Jahr 1927 folgte der Landesverband württembergischer Schweinezüchter Stuttgart, 1929 der badische Landesschweinezuchtverband Rheinstetten-Forchheim und 1947 der Landesverband der Schweinezüchter in Württemberg-Hohenzollern Sigmaringen.

Seit Ende der 50er Jahre wird die Piétrain-Zucht betrieben. Die künstliche Besamung von Schweinen wurde im Jahr 1969 durch den Verband selbst eingeführt. Damals wurde auch das Hybridzuchtprogramm („BW*Hyb") aufgebaut und stetig weiterentwickelt. 1984 wurde die züchterische Bearbeitung des „Schwäbisch-Hällischen Schweines" wieder aufgenommen.

Im Jahre 1978 wurde der Schweinzuchtverband Baden-Württemberg e.V., so wie er auch heute noch besteht, gegründet. Er gilt seither als anerkannte Zuchtorganisation gemäß dem Tierzuchtgesetz. Damalige Geschäftsstellen waren in Forchheim, Sigmaringen und Stuttgart ansässig.

Im Jahr 1983 gründete der SZV die Zuchtschweine-Erzeugergemeinschaft Baden-Württemberg w.V. (ZEG). Diese dient als Absatzorganisation für den SZV. Die ZEG baute dann auch 1992 die Wortmarke „®Saustark" sowie eine Wort-Bildmarke auf.

2005 zentralisierte der Verband alle Aufgaben von SZV und ZEG an einer zentralen Geschäftsstelle in Stuttgart.

2009/2010 wurde die bisherige Marke „®Saustark" einer Umstrukturierung und Markenformierung unterzogen. Es entstand die Unternehmensmarke German Genetic mit den zugehörigen Produktmarken German Piétrain (GPi), German Hybrid (GHy) und German Duroc (GDu).

Am 1.7.2010 erfolgte die Fusion zwischen SZV und LRS (Landesverband Rheinischer Schweinezüchter).

Nachdem die Mitgliederversammlung der Schweineherdbuchzucht Schleswig Holstein (SHZ) einem Zusammenschluss mit dem Schweinezuchtverband Baden-Württemberg (SZV) zugestimmt hatte, bestätigte am 24.6.2014 die Mitgliederversammlung des SZV ihrerseits die Fusion zwischen SZV und SHZ.